In den Usambara-Bergen

Nach der sehr ruhigen Zeit auf Sansibar beschlossen wir nun wieder ein paar aktive Tage einzulegen. Daher fuhren wir Richtung Norden nach Lushoto in die Usambara-Berge. Wie fast schon üblich haben Tachonadel und Tankanzeige des Busses ihre Funktion längst eingebüßt und diesmal war’s dann auch soweit: eine halbe Stunde Zwischenstopp wegen Benzinmangels kurz vor unserem Ziel. Ansonsten nichts Außergewöhnliches. Die ebenfalls üblichen Polizei-Checkpoints alle 15-30 min, bei denen der jeweilige Staatsbedienstete für einen Kurzauftritt im Bus die obligatorischen 2000 TZS kassiert, sind wir ja schon gewöhnt.

Lushoto dient als Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Wanderungen. Wir entschieden uns für zwei 4-5 h Trips durch umliegende Dörfer und in den nahe gelegenen Regenwald. Ein Stopp zum Lunch bei der zufällig am Rückweg gelegenen Irente Farm, die erst vor wenigen Monaten von einem Paar aus Deutschland übernommen wurde, entpuppte sich als wahrer Goldgriff. Nach über zwei Monaten konnten wir neben Hartkäse, Frischkäse, selbstgemachter Marmelade, Tomaten und Gurken das erste Mal wieder echtes Schwarzbrot genießen.

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Blick auf Lushoto

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Chamäleon am Wegesrand

Die Usambara-Berge sind touristisch noch weitaus weniger erschlossen als der Rest des Landes und boten so eine willkommene Abwechslung zum überlaufenen Sansibar. Sollten wir später wieder einmal nach Tansania reisen, wäre das eine Region zum wieder kommen. Auch wenn dann wohl eher eine Kilimandscharo-Besteigung am Programm steht, die wir diesmal aus Budgetgründen auf später verschieben mussten.

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Eine Anmerkung zu “In den Usambara-Bergen

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