Kampala, Jinja, Mbale

In Kampala angekommen gönnten wir uns zuerst einmal eine richtig schöne Verschnaufpause. Ursprünglich haben wir zwei Tage im Ewaka Guesthouse gebucht, geblieben sind wir aber fast zwei Wochen. Wer auch immer einmal nach Kampala kommt, dem sei das Hostel rund um die Brüder Julius, Jonas und Joshua sehr ans Herz gelegt. Mit ihrem Team arbeiten sie dafür, dass sich ihre Gäste wie zu Hause fühlen, was ihnen bei uns auch sehr gut gelang.

Kampala liegt auf mehreren kleinen Hügeln verstreut, erinnert daher ein bisschen an Kigali. Im Vergleich zu Ruandas Hauptstadt ist der Verkehr aber um ein Vielfaches verrückter. Regeln gibt’s nicht viele außer einfach mal hupen und rein quetschen wo Platz ist, auch wenn dadurch der Gegenverkehr blockiert wird. Bemerkenswert fanden wir auch den dortigen Kanalbau: obwohl wir uns in Ugandas Hauptstadt befanden, gruben die Arbeiter per Hand kilometerlange Gräben für die Verlegung der Abwasserrohre.

In Sachen Sightseeing gibt es ein paar interessante aber eher unspektakuläre Plätze zu sehen. Wir haben den Baha’i Tempel besichtigt und einen Abstecher in die Gaddafi Moschee, der Nationalmoschee von Uganda gemacht, die 2006 eröffnet und ratet mal von wem gespendet wurde.

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Für Nachteulen hat die Stadt wohl am meisten zu bieten. Freddie, Ewaka-Consultant und -Mitarbeiter, hat uns in ein paar sehr nette Bars und Clubs entführt. Leider sind deren Namen nicht hängen geblieben. Die Möglichkeiten die Nacht zum Tag zu machen sind jedenfalls berauschend. 😉

Mittlerweile sind wir über Jinja in Mbale angekommen. Jinja ist vor allem eine Anlaufstelle für Abenteuerhungrige, die die Quelle des Weißen Nils im Raft oder auch Kajak befahren möchten. Uns war es die 140 USD pro Person nicht wert, weshalb wir einfach einen gemütlichen Tag am Wasser verbrachten.

Mbale liegt etwas entfernt von den großen touristischen Routen und ist in östlicher Richtung einer der letzten Orte wo die nationale Verbindungsstraße noch asphaltiert ist. Aktivitäten hier sind wesentlich günstiger und mehr inmitten der lokalen Bevölkerung. So nahmen wir ein paar alte Felsmalereien in Augenschein und wanderten am Fuße des Mt. Elgon zu den Sipi Wasserfällen.

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