Unsere besten Safari-Bilder und anderes Getier

Wenn ich unsere Safari-Bilder immer wieder mal durchklicke, um mich zu erinnern welch wunderschöne, faszinierende Geschöpfe da draußen leben, um den Kopf wieder frei zu kriegen, von der begrenzten österreichischen Nabelschau die sich in diversen (Social) Media-Kanälen so abspielt, stechen mir immer wieder andere Bilder ins Auge, die ich gerne länger betrachte. Bei einigen Fotos bleibe ich aber immer wieder länger hängen. Im Folgenden möchte ich euch meine Lieblings-Tierbilder der Reise vorstellen.

Ich hab versucht, die Auswahl klein zu halten und bin mit mehreren Reduzierungsschritten auf 34 Fotos gekommen, die auch ein bisschen ein Spektrum über die verschiedenen Tiere, die wir zu Gesicht bekommen haben, bieten sollen. Zebra-Fotos könnte ich euch zum Beispiel noch mindestens 10 weitere liefern, die mir genauso gut gefallen, aber da dies für Außenstehende auch schnell langweilig werden kann, habe ich vier Favoriten ausgewählt. Mit den Nilpferd-Fotos bin ich dagegen nicht so glücklich. Die unförmigen Kolosse verbringen ja die meiste Zeit im kühlenden Wasser und zeigen nicht mehr als Augen, Ohren und Nase von sich. Unser bestes Nilpferd-Bild ist aufgrund der Schnelligkeit mit der reagiert werden musste leider etwas unscharf. Ich zeige es euch trotzdem hier noch mal, da ich die Situation einfach genial fand. Fangen wir doch gleich damit an…

Wir blickten in Sambia auf ein stehendes Gewässer und unser Guide meinte, da drinnen verbirgt sich ein Nilpferd. Wir konnten nicht sofort etwas erkennen, bis es auf einmal hoch geschossen kam:

Nilpferd Maul

In Uganda bekamen wir die Flusspferde dann auch noch in voller Größe zu sehen:

Nilpferd an Land

Ebenso in Sambia und später noch in Kenia bekamen wir Giraffen zu Gesicht. Giraffen sind, wie ich finde, sehr schräge Tiere. Wenn sie sich in natura mit ihren langen Hälsen vor einem/-r auftürmen und dann langsam ins Gebüsch davon schreiten, sehen sie mit ihrem Höcker zwischen den Augen und den Hörnern darüber irgendwie wie außerirdische Wesen aus. 😉

Zwei Giraffen auf Safari

Giraffen Porträt

Ein Tier das man üblicherweise außerhalb von Schutzzonen nur mehr selten zu Gesicht bekommt, weil es aufgrund seines Hornes fast nur mit militärischer Bewachung überlebt, präsentierte uns in einem Sanctuary seinen Nachwuchs:

Nashorn mit Baby

Und wenn wir noch ein bisschen bei den Dickhäutern bleiben: einer der ersten den wir in Südafrika zu sehen bekamen und definitiv der Größte innerhalb von vier Monaten Afrika:

Elefant neben Auto

Ums Eck scharte sich ein paar Minuten später seine Herde um ein Wasserloch – man beachte bitte den Kleinsten, der sich auch schon mal im Trinken übt:

Elefantenherde am Wasserloch

So wie dieses Jungtier fleißig beim Busch abgrasen nacheifert:

Elefantenkuh mit Jungtier

Aber nicht nur Jungtiere imitieren die Ältern. Imitation gibt es auch artenübergreifend:

Erdmännchen und Eichhörnchen

Erdmännchen haben es mir ja besonders angetan. Hier in Oudtshoorn, Südafrika:

Erdmännchen

Und Zebras gehören jetzt auch zu meinen Lieblingstieren:

Zebra Porträt

Zebra Porträt

Zebra mit Fohlen

Zebra Herde

Und Esel, besonders Eselbabys… 😉

Eselbaby

Nach dem kurzen Exkurs zum Hausesel wieder zurück in die Savanne: eher schwierig zu fotografieren waren natürlich die gejagten Arten. Kam man zu schnell an sie heran waren sie auch schon wieder weg. So wie die Eigentliche Kuhantilope, in Afrikaans Hartebeest genannt:

Hartebeest

Besonders scheu waren die Gnus (Wildebeest in Afrikaans):

Gnu-Art in Afrika

Auch die Impalas in Uganda waren immer bereit zum Sprung:

Impala

Denn wenn die Jäger auftauchen gibt’s kein Pardon. Wir fanden eine Gruppe Löwen nachdem sie sich den Bauch voll geschlagen hatten. Ansonsten hätten wir nie solche Fotos schießen können (gelungen im Queen Elizabeth National Park in Uganda, mehr dazu hier):

Löwe

Löwin schlafend

Löwin schlafend

Sogar ein Gepardenweibchen bekamen wir vor die Linse – im Rahmen einer extra dafür gebuchten Tour und nur da das Tier einen Sender umhatte, aber immerhin. Hätte mich der Guide nicht darauf hingewiesen wäre ich direkt an der Großkatze vorbei gegangen:

Gepardenweibchen

Die anstrengendste, teuerste, aber auch faszinierendste Safari-Tour die wir uns leisteten war jene zu den Berggorillas in Uganda. An dieser Stelle nur zwei Fotos davon, aber hier findet ihr mehr zu diesem Erlebnis:

Gorilladame

Gorilla mit Baby

In Uganda folgten wir auch noch einer Schimpansengruppe für circa eine Stunde. Da die sich aber gerade auf der Jagd befanden und sich sehr schnell durch die hohen Bäume schwangen, gibt es davon kaum gute Fotos. Aber eine andere Primatenart posierte noch für uns in Indien. Dort leben die Rhesusaffen eng mit dem Menschen zusammen.

Rhesusaffe

Rhesusaffe liegend

So viele Tiere und bis jetzt kam noch keine einzige Vogelart vor? Das liegt nicht etwa daran dass wir Vögel unspannend finden, sie sind nur irrsinnig schwer zu fotografieren. Es gab nicht viele die kurz mal still hielten damit wir Zeit genug hatten mit unserer Kamera herumzuhantieren. Der Afrikanische Strauss stand auf einer Farm in Südafrika nah genug vor uns für ein nettes Porträt:

Afrikanischer Strauss Porträt

In Hongkong hüpfte ein neugieriger Papagei in einem Vogelgehege vor die Linse:

Papagei in Hongkong

Und in Kirgisistan zeigte uns ein Junge seinen Falken, den er als Jungtier aus dem Nest genommen hatte und für die Jagd trainierte.

Falke Porträt Kirgisistan

Ach ja, die Brillenpinguine Südafrikas nicht zu vergessen:

Brillenpinguine

Last but not least noch ein paar Pferde aus den kirgisischen Bergen. Deren Leben erscheint beneidenswert, wenn man sich die Haltebedingungen bei uns so ansieht. Der größte Teil der Herde kann das halbe Jahr über frei in den Bergen herumlaufen. Dennoch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich unsere Haltung bzw. „unsere“ Pferde, sprich die in unserem System gezüchteten Pferde, die mit Menschen aufwachsen, bevorzuge. Einfach aus dem Grund, da die Tiere bei der „halbwilden“ Haltung es nicht so lernen sich auf den Menschen einzustellen. Ich hatte den Eindruck, der Mensch ist ihnen ein viel fremderes Wesen und auf dieser Basis kann nicht die Art von Beziehung zum Pferd entstehen, die ich als Ziel der Arbeit mit Pferden wünschenswert finde.

Pferde Gruppe in Bergen

So, jetzt werde ich schön langsam müde…

Pferd gähnt

Bei dem Foto muss ich übrigens immer gähnen. 😉 Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr steht nicht wie die Kuh vorm Tor und wisst nichts damit anzufangen.

Kuh vor Fußballtor

Dann geh‘ ma jetzt alle nach Haus und bereiten uns auf weitere Abenteuer vor!

Brillenpinguine, drei gehen am Strand

 

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